Strategische Treiber für Zukunftsorientierte Unternehmen

Abgestimmte Prozesse und eine schnelle Kommunikation sind die Schlüssel für den Erfolg!

Verschwendung (Muda) durch ungeplante Ausfälle und damit einhergehende Stillstandszeiten sind in heutigen industriellen Prozessen die schwerwiegendsten Gründe für Umsatzverluste. Dabei sind einzelnen Schritte in der Versorgungskette schon heute im Shopfloor gut organisiert und die wichtigsten Ersatzteile meist auf Lager. Ausfälle abseits geplanter Wartungszyklen, das Warten auf Material, Personal und Informationen verringern jedoch die Effizienz einer Produktionskette deutlich. Zero Downtime und eine Fertigungsstraße, die niemals ungeplant ausfällt, ist das erklärte Ziel deutscher Unternehmen.

Völlige Transparenz und Kommunikation in Echtzeit sollen dabei helfen – längere Störungen durch falsche oder fehlende Informationen gehören dann der Vergangenheit an. Die Abbildung und Integration der Prozesse in die IT- und Kommunikationsstruktur ist dabei eine der großen Herausforderungen, die Industrie 4.0 / IOTmit sich bringt.

1.350 Milliarden Euro sollen laut Roland Berger daher in den nächsten 15 Jahren Euro in Europa investiert werden – dass entspricht jährliche Investition von etwa 90 Milliarden Euro – um deutsche Unternehmen im In- und Ausland für den weltweiten Wettbewerb zu rüsten. Intelligente Produktion soll dann eine Produktionssteigerung von 30% erlauben.
Maschinen kommunizieren dann untereinander, mit Werkstücken sowie mit dem Werker und liefern ständig einen Status über die Produktion und Verfügbarkeit von Maschinen an Führungskräfte und Management.

Auch Zulieferer werden in Zukunft vermehrt in die Echtzeitkommunikation mit eingebunden. Bei s.g. Just-in-Time Production (JIT) werden Materialien in der Stückzahl und zu dem Zeitpunkt produziert und geliefert, wie es auch tatsächlich zur Erfüllung der Kundenaufträge benötigt werden. Das Prinzip der JIT-Produktion erfordert einen abgestimmten Produktions- und Materialfluss entlang einer Lieferkette. Dies ist nur durch abgestimmte Prozesse und eine gute Kommunikation zwischen Lieferanten und Produzent zu erreichen. Im Ergebnis wird der Gesamtprozess schlanker, die Durchlaufzeiten und Kapitalbindung reduziert und Lager abgebaut.

Die Weiterentwicklung der Jit-Belieferung ist Just-in-Sequence-Belieferung. Hier wird das benötigte Material genau in der Sequenz der Endmontage eines Produktes bestellt und geliefert. Dies erfordert eine rechtzeitige und exakte Planung und Einhaltung der Montagereihenfolge, die auch als Perlenkette bezeichnet wird. Da es keinen Lagerbestand mehr gibt, führen Lieferverzögerung, Falschlieferung, Qualitätsmängel oder Ausschuss sofort zu einem Versorgungsengpass und zur Unterbrechung der Produktion beim Abnehmer. Deshalb muss der gesamte Produktions- und Belieferungsprozess sowie die Informationskette exakt geplant, prozesssicher umgesetzt und fehlerfrei ausgeführt werden. Die JIT-Produktion ist daher besonders sensibel und anfällig gegenüber exogenen Einflussgrößen wie Unwetter, Überschwemmungen, Verkehrsunfälle oder auch Streiks.

Die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie ist die Kommunikation.

Voraussetzungen für reibungslose Kommunikation

Um diese prozessorientierte Kommunikation (Communication Enabled Business Process CEBP) zu ermöglichen, muss die traditionelle Trennung der industriellen Prozesse von der klassischen Unternehmens-IT und der klassischen Telefonie aufgehoben werden. Nur eine Verbindung der aktuell meist räumlich, fachlich und „sprachlichen“ getrennten Welten schafft eine Zukunftssicherheit für Unternehmen:
Über definierte Schnittstellen und gemeinsame Standards werden unterschiedliche Protokolle zusammengeführt.
Die Voraussetzung durch speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS) sind Maschinenseitig heute schon oft gegeben. Der Markt bietet auch Lösungen, die als externe Controller eingebunden werden können (WAGO Controller). Diese externen Controller verfügen über ein Betriebssystem und Schnittstellen, die eine Anbindung an konventionelle IT-Netzwerke ermöglichen.

Monitoring 4.0

Kommunikation in Echtzeit bedarf dabei ein einheitliches Netz (IP), eine gemeinsame Sprache, standardisierte Schnittstellen und definierte Kommunikationswege.
Die konsequente Vernetzung von Fertigungsanlagen, deren Anbindung an offene Netze (klassisches Intranet, Internet) müssen jederzeit gewährleistet sein. Sicherzustellen ist dabei höchste Performanz, Verfügbarkeit und Redundanz.
Infrastruktur und Applikationen müssen über ein Network Operation Center oder Production Operation Center überwacht werden und Alarmmeldungen über die Regelkommunikation definiert und integriert werden.

MES Lösungen für Industrie 4.0

Heutige MES Lösungen sind flexibel, wenn die Produktion an die IT angebunden werden. Sie beherrschen i.d.R. die gängigen Standards der IT und bieten alle Möglichkeiten zu Datenauswertung, Alarmierung sowie Datenpublikation. Völlige Transparenz, Kommunikation in Echtzeit und die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, ist die Herausforderung. Webbasierte MES Services und Mobility Lösungen sind die Basis, Kommunikation in Echtzeit der Schlüssel zum Erfolg.

Die Herausforderung bei der Mobilität

Viele Unternehmen setzen bereits heute auf teure Smartphones und Tablett PC um Ihren Führungskräften die wichtigen Kennzahlen in Echtzeit zu liefern. Im betrieblichen Alltag stellen sich diese Geräte als unpraktisch, unsicher und unhandlich dar. Die telefonische Erreichbarkeit erleidet nicht nur einen Bruch in der Kommunikation, weil GSM Mobiltelefone nicht in die Unternehmenskommunikation eingebunden sind, sondern auch in der Netzverfügbarkeit der Carrier. „Der Teilnehmer ist nicht erreichbar“ ist eine bei Mobilfunkverbindungen häufig zu hörende Ansage. „Ich bin im Funkloch“ eine Aussage bei vielen Telefonaten.

Was können wir für Sie tun?

Wir sprechen bei Industrie 4.0/IOT über Echtzeit, Mobilität, Prozesse und Vernetzung. Genau diese Punkte können ohne ein ausführliches Konzept und eine detaillierte Planung nicht existieren. Wir, die emNEC, unterstützen unsere Kunden und Partner bei der Durchführung solcher Konzepte und Projekte. Sie brauchen eine Ist-Analyse, eine Machbarkeitsstudie, Consulting, die Zusammenstellung eines Projektteams oder eine schlüsselfertige Lösung? Dann sprechen Sie uns an.

Wie geht es weiter?

Über die reine Konnektivität hinaus, benennt das Internet der Dinge auch die zukünftige Idee der Internet- und Cloud-basierten Kommunikation mit Geräten. Welche lebensverändernden Vorteile das Internet der Dinge bergen kann, wird deutlich, wenn man die Industrie 4.0 als seine impulsgebende Keimzelle betrachtet – und indem man die englischen Begriffe benutzt:

Industrial Internet + Internet of Things = Industrial Internet of Things